Schröpfen


Unter Schröpfen versteht man ein Naturheilverfahren, bei dem man Schröpfköpfe (halbkugelige Gläser), die mittels Sog auf die Haut aufgebracht werden, verwendet. An welchen Stellen die Gläser aufgesetzt werden hängt von der jeweiligen Symptomatik ab.
Bereits Hippokrates nutzte dieses Therapieverfahren zum Lösen von Blockaden durch Lockerung und Durchblutung der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur. Auch bei chronischen Krankheiten wie Schwindel, Kopfschmerzen und Migräne ist Schröpfen eine erfolgreiche Therapieform. Das Schröpfen wird auch in Kombination mit einer Schmerzakupunktur erfolgreich eingesetzt. Es gibt drei Behandlungsformen: das trockene Schröpfen, das blutige und die Schröpfkopfmassage.

Das Ziel des Schröpfens ist es, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken oder, wenn der Körper dazu selber nicht in der Lage ist, sie in Gang zu setzen. Hierbei gilt, dass es oftmals notwendig ist, mehrere Methoden sinnvoll aufeinander abzustimmen. Die Erfolge sind oft beeindruckend und schon wenige Stunden nach der Behandlung spürbar.